Tag der offenen Tür am Einstein-Gymnasium
Welche Schule soll unser Kind nach Abschluss der Grundschule besuchen? Diese Frage bewegt alle Eltern, wenn die Zeit der Halbjahrszeugnisse näher rückt. Auch in diesem Jahr hat daher das Einstein-Gymnasium interessierte Kinder und Eltern eingeladen, sich über Möglichkeiten und Angebote des Lernens im Ganztagsgymnasium zu informieren. Gut 120 Viertklässler und ihre Eltern nutzen die Gelegenheit und informierten sich am Tag der offenen Tür.
Im Anschluss an einen musikalischen Empfang durch den Unterstufen- und den wegen der jährlichen Skifreizeit der Jahrgangsstufe 9 leicht geschwächten Mittelstufenchor konnten Frau Solty und Herr Droste die SchülerInnen und ihre Eltern in der Aula willkommen heißen und sie einladen, die Atmosphäre am Einstein-Gymnasium kennenzulernen. Dann hatten die Gäste Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten des Ganztagsgymnasiums zu erkunden.
Rund um das große Einstein-E in der Pausenhalle präsentierten sich zahlreiche Projekte, die SchülerInnen über den Unterricht hinausgehende Angebote bieten: Das Spektrum reichte von der Mitarbeit in der Bibliotheks-AG über Angebote zur Beratung und Berufsvorbereitung sowie Möglichkeiten zum Erwerb von Fremdsprachendiplomen bis hin zu Projekten, die in Zusammenarbeit mit Firmen der Region (Pharmaprojekt des Chemie-LKs mit der Firma Pflüger; Unternehmen vor Ort) oder der Universität Bielefeld („School meets Science“) durchgeführt werden. Die Multimedia-AG präsentierte ihre in diesem Jahr in der „First Lego League“ besonders erfolgreichen Mindstorm-Roboter.
In kleinen Gruppen konnten die SchülerInnen dann mit ihren Eltern einen Rundgang durch die Schule unternehmen, wo sie erste Eindrücke vom Unterricht am Einstein-Gymnasium sammeln konnten: In den naturwissenschaftlichen Räumen führten sie Teutolab-Experimente durch oder beobachteten Tiere. (Nur die mutigsten trauten sich, eine lebende Schlange auf den Arm zu nehmen, deutlich begehrter war hingegen das Kaninchen.) SchülerInnen der 6. Klassen präsentierten eine englische Modenschau ebenso wie ein Shakespeare-Theater, eine lateinische Zeitreise und französischen Gesang. Sie demonstrierten eindrucksvoll, wie schnell Kinder von spielerischen Elementen unterstützt Fremdsprachen erlernen können. In der Sporthalle waren nicht nur die von SchülerInnen und LehrerInnen betreuten Geräte-Parcours sehr begehrt, vor allem der mit Kicker, Spiegelwand und Tischtennisplatten ausgestattete neue Aufenthaltsraum für die Übermittagsbetreuung hatte es den Kindern angetan. Eine von OberstufenschülerInnen und LehrerInnen betreute Stempelrallye bot den Gästen weitere Möglichkeiten, das Leben und Lernen am Einstein-Gymnasium kennenzulernen.
Während diese Informationen vor allem die interessierten Kinder ansprachen, waren deren Eltern vor allem an der Gestaltung des Ganztagsunterrichts interessiert. Darüber informierten Frau Solty und Herr Droste: Durch die Einführung möglichst vieler Doppelstunden können die Kinder sich auf wenige Fächer pro Tag konzentrieren. In der „Individuellen Lernzeit“ können sie von Lehrern betreut üben und Aufgaben erledigen, damit zuhause keine Schulaufgaben mehr erledigt werden müssen. Während der Mittagszeit steht den SchülerInnen eine neu errichtete, große Mensa sowie eine pädagogische Übermittagsbetreuung mit zahlreichen Spiel- und Ruhemöglichkeiten zur Verfügung, sodass sie am Nachmittagsunterricht, der aus Kunst- und Musikunterricht sowie einem umfangreichen Wahlpflicht-AG Bereich besteht, wieder ausgeruht teilnehmen können.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Elternpflegschaft, die im Café Einstein mit einem reichlichen Angebot an Kuchen und Getränken aufwartete. Zum Abschluss eines bunten Tages der offenen Tür konnten die Kinder und ihre Eltern in der Mensa zu Mittag essen.

In der Wahrscheinlichkeitsrallye entwickeln SchülerInnen der 4. Klasse Problemlösungsstrategien
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