Geschichte erleben – Zeitzeuge berichtet über das Leben im geteilten Deutschland


Kurz vor ihren bevorstehenden Abiturprüfungen blickte ein Teil der zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten zurück und erlebte am vergangenen Mittwoch (6. März 2019) den Vortrag eines Zeitzeugen zur Geschichte der DDR. Herr Keup berichtete über das Leben in der DDR und seine Erfahrungen mit dem politischen System, welches die Menschen einsperrte und gegeneinander bespitzelte. Die Schülerinnen und Schüler der Geschichts-Grundkurse erlebten einen spannenden und sehr persönlichen Vortrag, in dem sie zunächst etwas über den Bau des sogenannten „Antifaschistischen Schutzwalls“ und die damit einhergehende Abriegelung der Deutschen Demokratischen Republik erfuhren. Es wurden jedoch nicht nur die bloßen historischen Tatsachen vermittelt: Herr Keup schilderte den Schülerinnen und Schülern am Beispiel seiner eigenen Familie, wie massiv sich die brutale und völlige Abriegelung und die plötzliche und vollkommende Einschränkung der (Reise-)Freiheit auf die Gesellschaft und ganz besonders auf Familien auswirkte. Noch viel intensiver waren die Schilderungen, wie die Staatssicherheit (Stasi) mit Menschen umging, die einen Ausreiseantrag gestellt haben und auf eigene Faust versuchten, die DDR zu verlassen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und stellten Herrn Keup zahlreiche Fragen, die dieser aufgriff und sehr anschaulich beantwortete.
Wir werden sicher auch im nächsten Jahr versuchen, Herrn Keup für einen Vortrag zu bei uns am Einstein-Gymnasium zu gewinnen.
Wir • Leben • Lernen

© 1998-2019 Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück - Impressum - Datenschutz