Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück - Einsteiner gestalten Online-Shop
Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück


Einsteiner gestalten Online-Shop


„Schrei vor Glück!“ – mit diesem Slogan machte ein großer Online-Anbieter von Mode in den letzten Jahren bundesweit auf sich aufmerksam. Die Erfolgsgeschichte von Online-Shops war auch die Herausforderung, der sich die Schülerinnen und Schüler des Einstein-Gymnasiums im diesjährigen Durchgang des Wirtschaftsprojekts WiSH stellten. WiSH, die Abkürzung für „Wirtschaft in Schule und Hochschule“, steht für die Kooperation zwischen dem Rudolf-Rempel-Berufskolleg Bielefeld, der FH Bielefeld und dem Einstein-Gymnasium. Ziel ist es, den Übergang zwischen Schule und Hochschule zu erleichtern und bereits frühzeitig eine vertiefende Studien- und Berufsförderung anzubieten.

In diesem Jahr entwickelten die Teilnehmer nun einen eigenen Online-Shop, der jetzt in der Abschlusspräsentation am Einstein-Gymnasium vorgestellt wurde. Live konnten die Gäste erleben, wie sich die kauffreudige Familie Müller in einem virtuellen Musikgeschäft mit Weihnachtsgeschenken eindeckte.

„Wir waren überrascht, auf welchem Niveau sich die jungen Programmierer bereits befanden. Einige sind bereits jetzt so manchem Studierenden voraus“, bilanzierte Prof. Dr. Jochen Küster, der zusammen mit Prof. Dr. Alexander Förster das Projekt begleitete. „Immerhin mussten sich die Schülerinnen und Schüler in kürzester Zeit mit den einschlägigen Programmier- und Datenbanksprachen vertraut machen und diese entsprechen vertiefen. Sicherlich war dabei von Vorteil, dass einige durch den Informatikunterricht schon wichtige Vorkenntnisse mitbrachten, aber die Leistung der Schülerinnen und Schüler war tatsächlich bemerkenswert.“

Ihrem ambitionierten Vorhaben gaben die Beteiligten bei der „Herbstakademie“ im Jugendgästehaus Bielefeld den letzten Schliff. Zwei Tage lang wurde im November intensiv diskutiert und gearbeitet - die effektive Umsetzung des Shops motivierte die Jungunternehmer nachhaltig. Dabei ging es neben der technischen Gestaltung auch um Fragen des Marketings oder der Angebotsauswahl.

Nicht nur die betreuenden Professoren zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen. Auch Prof. Dr. Uwe Rössler, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit der FH Bielefeld, lobte einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Partnern: „Es macht einfach Spaß zu sehen, mit welchem Elan die Schüler Jahr für Jahr das Projekt angehen.“

Die Projektkoordinatoren Claudia Barton und Matthias Homburg freuten sich gleichermaßen über den Erfolg. Dabei konnten sie in diesem Durchgang auch auf die Unterstützung von Informatiklehrer Andreas Grote bauen. Besonderer Dank ging schließlich an die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück, die durch ihr finanzielles Engagement das Projekt erst möglich gemacht hat. Matthias Homburg resümierte: „Bei den hohen Belastungen der Schülerinnen und Schülern ist die freiwillige Teilnahme keine Selbstverständlichkeit. Der Abschluss hat allen Beteiligten eindrucksvoll gezeigt, dass sich die Mühen zu jedem Zeitpunkt gelohnt haben.“

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