Wie klettern Tiere?

In den letzten Wochen des Schuljahres dürfen sich Sechstklässler noch einmal eines sehr spannenden Themas erfreuen: Im Biologie-Unterricht geht es für sie um die Frage, wie Tiere klettern. Matthias Strüber, Biologie- und Chemiestudent an der Bielefelder Universität, hat dies Projekt an das Einstein-Gymnasium gebracht und betreut es hier über einige Stunden.
Die Kinder untersuchen Wüstenrennmäuse und Fauchschaben (die so heißen, weil sie zur Abwehr ein Geräusch von sich geben, das sich wie Fauchen anhört und dadurch entsteht, dass die Tiere Luft durch die Atemöffnungen ihres Hinterleibes auspressen). Vor allem geht es um das Kletterverhalten der Tiere. Dafür müssen Mäuse und Schaben ihre Fähigkeiten an Holzstäben und auf Plexiglasscheiben demonstrieren, von den Schülerinnen und Schülern aufs Genaueste beobachtet und protokolliert. Wie geschickt die Mäuse ihren Schwanz als Balancierstange und „Sicherung“ nutzen, wie gut die Haftpolster der Schaben selbst auf glattem Untergrund noch kleben, ist bemerkenswert und fasziniert alle.
Dabei kann es schon mal passieren, dass eine flinke Maus schnell so hoch klettert, dass sie die Wand ihres Käfigs überwinden kann oder eine gar nicht träge Schabe sich vom Stab auf den Tisch fallen lässt und davon eilt. Für die Schüler und Schülerinnen heißt es dann: ruhig bleiben und das Tier rasch wieder einfangen.
Unhygienisch sind die Schaben nicht, schließlich stammen sie aus Zuchten und haben mit der allseits bekannten Küchenschabe nur wenig gemein, wie Matthias Strüber die Kinder informiert hat. Deshalb ist die anfängliche Scheu auch schnell abgebaut, die Schaben werden gerne auf die Hand genommen, wenngleich sie den Schülern, im Gegensatz zu den Mäusen, keine „Süüüüß!“- Rufe entlocken.

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Herr Strüber erklärt, worauf geachtet werden soll.
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Ja, sie schafft es! Auch am fast senkrecht gehaltenen Stab klettert die Maus mühelos hinauf. Lars und Robin sind gefesselt
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Auch die Plexiglasscheibe ist für die Schabe kein Problem, wie Laura und Nina sehen können.
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Max beobachtet gebannt die Fauchschabe auf seinem Arm.

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