Das interessiert die Jugend!
Einsteiner und ihre Meinung zu Freizeit, Sport und Werten
Die neuesten Umfrageergebnisse sind da: Wir, die Klasse 7a, haben im Fach Politik eine Meinungsumfrage durchgeführt und befragten alle vier siebten Klassen, eine fünfte und zwei neunte Klassen.
Die Ergebnisse in den einzelnen Stufen waren ähnlich, aber die einzelnen Jahrgänge unterschieden sich voneinander.
Eine große Rolle in der Freizeitgestaltung spielt für viele Einsteiner offensichtlich der Sport, aber insgesamt treiben die Jungen mehr Sport als die Mädchen. Besonders die Jungen aus den 7. Klassen – wie auch die Neuntklässler- sind sehr sportlich, bis zu 8 Stunden Sport treiben sie durchschnittlich in der Woche, die Mädchen bis zu 6 Stunden.
Regelmäßig werden auch elektronische Geräte wie Computer, Fernseher oder Spielkonsolen genutzt, die meisten Schüler gaben an, bis zu 2 Stunden oder zwischen 2 und 4 Stunden ihrer Freizeit damit zu verbringen, das kam aber auf die Klasse und nicht auf den Jahrgang an. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen also die Freizeit auch, um draußen zu spielen oder mit anderen Tätigkeiten.
Deutliche Unterschiede gab es bei den Antworten zur Frage: „Bist du in einem sozialen Netzwerk?“ In den 5. Klassen ist nur etwa die Hälfte in einem sozialen Netzwerk im Internet, in den 7. Klassen sind fast alle und in den 9. Klassen alle Schülerinnen und Schüler in einem Netzwerk wie „facebook“ oder „schülervz“.
Medien, die für die eigene Altersstufe noch nicht zugelassen sind, nutzen die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen kaum, unter den Siebtklässlern und Neuntklässlern finden sich einige- meist Jungen- die diese Medien nutzen, hier häufig solche, die ab 16 oder sogar 18 Jahre freigegeben sind.
Außerdem interessierte uns, wann man während der Woche schlafen geht: Bei den Fünftklässlern kreuzten die meisten „zwischen 20 und 21 Uhr“ an, bei den Siebtklässlern war es meist „zwischen 21 und 22 Uhr“ und bei den Neuntklässlern „zwischen 22 und 23 Uhr“ oder auch nach 23 Uhr.
Nun zu den Werten, die den Einsteinern wichtig sind:
Fast alle Befragten- je älter, desto eindeutiger- gaben an, dass sie Homosexuelle nicht als minderwertige Menschen betrachten. Sie begründeten dies z.B. damit, dass dies ja auch normale Menschen sind.
Sehr vielen Schülern ist es wichtig, ihr Leben zu genießen, einigen sogar extrem wichtig. Dies gilt für alle Jahrgangstufen und für Jungen und Mädchen, wobei dies für Jungen noch wichtiger ist als für die Mädchen.
In Bezug auf die Frage, ob man später einmal Kinder haben möchte, sind viele noch nicht entschieden. Nur im neunten Jahrgang wissen schon über 85% eine Antwort: nämlich ja; nur 5% entschieden sich hier für nein. In den siebten Klassen sind über 50 % noch unentschieden und in der Jahrgangstufe 5 sogar 75%, hier wissen aber schon mehr Mädchen als Jungen, dass sie Babys bekommen wollen.
Die letzte Frage lautete: „Wie wichtig ist es dir, auf deine Gefühle zu achten?“ Dies ist den Mädchen im Schnitt etwas wichtiger, obwohl es auch für die Jungen wichtig ist.
Insgesamt haben uns die Ergebnisse nicht sehr überrascht, aber bei einigen Fragen fielen die Antworten doch anders aus als vermutet.
Eure Klasse 7a
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