Schülerinnen engagieren sich
In vielen Ländern dieser Welt gibt es Kriegs- und Krisengebiete, in denen ein für uns unvorstellbares Elend herrscht. Den Menschen dort fehlt es oft nicht nur an Dingen, die ein Leben angenehm machen, es fehlt ihnen auch am Lebensnotwendigen: eine sichere Unterkunft, ausreichende und gesunde Nahrung, medizinische Versorgung. Besonders die Kinder leiden unter diesen Missständen, häufig tragen sie Schäden für ihr ganzes Leben davon. So war es auch bei Bahrullo und Dilnoza, zwei Kindern aus Tadschikistan, deren starke Verbrennungen an Armen und Oberkörper in ihrer Heimat unzulänglich verarztet wurden. Die zahlreichen Narben führten dazu, dass Dilnoza ihre Arme nicht mehr strecken konnte, Bahrullo konnte sein Hand nicht mehr öffnen.
Das Team der Rhedaer Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie um Chefarzt Dr. Bernd Ruhnke konnte durch korrigierende Eingriffe die Schäden mildern. Der langwierige Heilungsprozess wurde durch die Arbeit einer Gruppe von Schülerinnen unserer Schule hilfreich unterstützt. Heisty, Christina, Valentina, Melanie, Judith, Lina, Kristina und Julia besuchten die beiden Rekonvaleszenten regelmäßig am Nachmittag, auch wenn an den nächsten Tagen Klausuren oder andere Verpflichtungen anstanden. Sie spielten mit ihnen, lasen ihnen vor und übten so mit ihnen ein wenig die deutsche Sprache ein. So halfen sie den Kindern, die andauernde Trennung von ihren Familien zu ertragen und zeigten, dass Jugendliche auch soziale Verantwortung zu übernehmen wissen.
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