School meets Science – in Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert. Dieser Slogan bewahrheitete sich einmal mehr, als 28 Schüler des Einstein-Gymnasiums Rheda-Wiedenbrück in der vergangenen Woche für zwei Tage Berlin besuchen konnten. Die Bundeshauptstadt zeigte sich von ihrer besten Seite und die Schüler waren vom reichen kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Angebot der Metropole begeistert.
Die an der Exkursion teilnehmenden Schüler sind Mitglieder an Förderprojekten für besonders begabte und leistungsstarke Schüler der Oberstufe: Das vom Einstein-Gymnasium koordinierte Programm „School meets Science“ wird seit inzwischen sechs Jahren vom Einstein-Gymnasium in Kooperation mit der Universität Bielefeld und dem Städtischen Gymnasium Gütersloh durchgeführt. Auch Schüler der Gütersloher Gesamtschulen sowie des Bielefelder Max-Planck-Gymnasiums nehmen daran teil. Ziel des Programms ist es, die Schüler schon während ihrer Schulzeit in Kontakt zu universitärer Forschung aller Wissenschaftsbereiche zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu eigenständigem Forschen zu bieten. Daher gehört sowohl die Teilnahme an universitären Vorträgen zum Angebot als auch der Besuch wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen und wissenschaftspolitisch relevanter Institutionen.
Auch das Programm „Unternehmen vor Ort“ dient der Förderung besonders leistungsfähiger und motivierter Schüler des Einstein-Gymnasiums, es folgt dem Leitgedanken „von der Idee zur Vermarktung“: Die teilnehmenden Schüler entwickeln eine Produktidee und setzen diese in Kooperation mit zahlreichen Unternehmen vor Ort um, wobei sie in einem Jahreszyklus Themenbereiche wie Projektmanagement, Marketing Konzept und Technologie durchlaufen.
Ihren wissenschaftlichen Interessen entsprechend besuchten die Schüler das NatLab der Freien Universität Berlin, wo sie von Frau Professor Dr. Skiebe empfangen wurden, und führten Experimente durch. Auch ein Besuch im „Neuen Museum“ stand auf dem Programm der Schüler, hier konnten sie sich für den von Heinrich Schliemann entdeckten „Schatz des Priamos“ begeistern (der leider nur als Replik ausgestellt ist, da das Original am Ende des 2. Weltkrieges nach Russland weggeführt wurde) und erhielten in einem Vortrag Einblick in den gegenwärtigen Stand der archäologischen Troja-Forschung. Den Abschluss des Hauptstadtbesuchs bildeten eine Visite des Reichstagsgebäudes und eine Diskussionsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner, der sich den kritischen Fragen der Schüler stellte. Mit einem Gang durch die architektonisch beeindruckende Kuppel des Reichstagsgebäudes ließen die Schüler den Hauptstadtbesuch ausklingen und traten die Heimreise an.
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