Safety first

Alltäglich kommen am Einstein-Gymnasium über 1300 Menschen zusammen: Schüler und Lehrer, Mitarbeiter und Handwerker, Eltern und Gäste. Da, wo viele Menschen aufeinandertreffen, ist Sicherheit oberstes Gebot. Je besser die Sicherheitsvorkehrungen funktionieren, desto weniger werden sie bemerkt. Damit auch hier alles „wie am Schnürchen läuft“ investiert das EG – und besonders unser Sicherheitsbeauftragter Herr Oesterdiek – viel Mühe. Einige dieser allgegenwärtigen Sicherheitseinrichtungen sollen deshalb einmal vorgestellt werden.

Immer wieder kommt es vor: Es hat zum Unterricht geklingelt und um nicht zu spät zum Unterricht zu kommen, legt man noch schnell einen Sprint in den Klassenraum ein. Und schon hat man sich einen Fuß umgeknickt, das Fußgelenk schwillt in Windeseile an und man kommt humpelnd zu spät in den Unterricht. Natürlich weiß jeder, was nun geschieht: Man bringt den Verletzten zu Frau Feller ins Sekretariat. Dort wird „Erste Hilfe“ geleistet, denn Frau Feller ist ausgebildete „Ersthelferin“. Da die Sicherheitsrichtlinien vorschreiben, dass 20% des Lehrerkollegiums einen „Erste-Hilfe-Schein“ besitzen, wird eine entsprechende Lehrerzahl demnächst eine Ausbildung durch den Arbeiter-Samariter-Bund besuchen.
Doch nicht nur Lehrer können „Erste Hilfe“ leisten, auch der von Herrn Bertelsmeier geschulte Schulsanitätsdienst ist dazu in der Lage. Es werden immer wieder einige Schülerinnen und Schüler gesucht, die an einer entsprechenden Schulung teilnehmen wollen. Interessenten wenden sich an Herrn Bertelsmeier oder an Herrn Oesterdiek.

Zwar können auch manche Gedanken Funken schlagen und Brände auslösen, aber gefährlicher sind in dieser Hinsicht Chemikalien, die deshalb eindeutig gekennzeichnet werden müssen. Das global harmonisierte System der Gefahrensymbole (GHS) schreibt weltweit einheitliche Piktogramme für Chemikalien vor, sodass jeder Nutzer/ Retter die Gefahren, die von den Stoffen ausgehen können, auf den ersten Blick erkennen kann. In den letzten Monaten hat Herr Oesterdiek hier ganze Arbeit geleistet: von ca. 1400 Chemikaliengebinden wurden die alten Etiketten mühsam entfernt und durch neue ersetzt. Für diese Arbeit wurden ca. 3000 Blatt Papier, 20m2 Klebefolie, 5 Dosen Etikettenkleber und 3 Schabmesser (zum Entfernen der alten Etiketten) verbraucht, nicht zu vergessen die geschätzten 15m3 Kaffee für den Sicherheitsbeauftragten, der während dieser langwierigen Tätigkeit sehr aufmerksam bleiben musste, um Verwechslungen auszuschließen.

Falls nun doch einmal der Fall der Fälle eintreten und irgendwo im Einstein-Gymnasium ein Feuer ausbrechen sollte, sind überall Feuerlöscher greifbar, die regelmäßig überprüft werden. Doch wie wird ein Feuerlöscher richtig benutzt? Da wir bisher von Bränden verschont blieben, hat kaum ein Lehrer große Erfahrung mit den Rettungsgeräten. Um sicher zu stellen, dass alle Lehrer einen Feuerlöscher professionell einsetzen können, wurde auf einer der vergangenen Lehrerkonferenzen eine interne Fortbildung zum Thema „Wie funktioniert ein Feuerlöscher?“ mit praktischen Übungen abgehalten, die regelmäßig wiederholt werden wird.

Chemikalien mit den neuen standardisierten Gefahrensymbolen

Lehrer bei der Feuerlöschübung

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