Schülerakademie Mathematik: SAM-OWL 2011

Gelungene Werbung für Mathematik: SAM-OWL 2011 auf dem Kirchberghof

Drei Tage lang tüftelten 46 Sechsklässler aus ganz OWL an mathematischen Problemen, untersuchten Regelmäßigkeiten bei Sonnenblumenblüten, simulierten Spielausgänge und nutzen zahlentheoretische Erkenntnisse für verblüffende Knobeleien. Eingeladen hatte die jungen Mathematiker das Land Nordrhein-Westfalen, finanziell unterstützt wird die Fördermaßnahme durch das Engagement der Osthushenrich-Stiftung.
Für die Schüler ist die dreitägige Akademie mit Übernachtung und Freizeitprogramm eine Belohnung für gute Leistungen, fördert aber auch die Teamfähigkeit und Vernetzung der guten Jungmathematiker, wie Ingo Klemisch, Fachdezernent Mathematik bei der Bezirksregierung Detmold, ergänzte.
Die Schülerakademie OWL für Mathematik findet bereits zum sechsten Mal statt, in diesem Jahr erstmals im Kreis Höxter auf dem Kirchberghof in Herlinghausen. Ausrichter waren wie in den Vorjahren das Städtische Gymnasium Gütersloh und das Einstein-Gymnasium aus Rheda-Wiedenbrück.

In Kleingruppen arbeiteten die 46 jungen Tüftler – 24 Mädchen und 22 Jungen aus Gymnasien und Gesamtschulen im Alter zwischen elf und zwölf Jahren – drei Tage lang an mathematischen Projekten. Sie erlebten aber auch die Gemeinschaft und den Spaß mit vielen Gleichgesinnten, mathematisch begabten Schülerinnen und Schülern aus den Kreisen Gütersloh, Lippe, Paderborn und Höxter.
Am Ende der dreitägigen Akademie stand am Freitagnachmittag eine Abschlusspräsentation für die Eltern. Zu den vorgestellten Projekten gehörten der Bau und die Programmierung von Lego-Robotern, das spielerische Nutzen zahlentheoretischer Zusammenhänge und die Untersuchung von Gewinnwahrscheinlichkeiten bei Glücksspielen. Eine andere Schülergruppe beschäftigt sich mit Fibonacci-Zahlen und Anwendungen beim goldenen Schnitt. Die jungen Mathegenies bauten auch regelmäßige und außergewöhnliche Polyeder auf. Ein Polyeder ist ein Teil des dreidimensionalen Raumes, der ausschließlich von geraden Flächen (Ebenen) begrenzt wird, beispielsweise ein Würfel. Beispiele für Polyeder aus dem Alltag sind Schränke, Pyramiden, Kristalle oder Spielwürfel.

Vom Einstein-Gymnasium waren Janina Sauer und Jan-Hendrik Schröder vertreten.
Janina baute gemeinsam mit den Jungen und Mädchen ihrer Geometrie-Arbeitsgruppe verschiedene platonische Körper in einer Holzwerkstatt zusammen.
Jan-Hendrik hat in der Legoroboter-Arbeitsgruppe einen Roboter gebaut und programmiert, der den Flächeninhalt eines Tisches berechnen kann, auf dem er sich befindet, indem der Roboter den Tisch mit Hilfe von Sensoren abfährt.
Die betreuenden Lehrer vom Einstein-Gymnasium waren: Frau Barton, Frau Büker, Herr Eickhoff, Frau Hoffrichter, Herr Prillwitz und Herr Westermann.

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