Provence 2010- Une petite ville, une classe gaie et des nuits sans dormir…
C’est le 12 septembre 2010 et la classe 13 du lycée Einstein arrive à Avignon en Provence / France-Midi.
Arivés là bas après une nuit et le matin dans notre bus, les élèves et les professeurs visitent le Palais du Pape. C’est un palais merveilleux ! Après, nous arrivons à l’hôtel « YMCA » où nous visitons nos chambres pour les jours suivants. Puis, nous faisons la connaissance de la cuisine provençale : Ratatouille, croque monsieur, l fromage… Le lendemain, nous visitons Nîmes avec ses arènes et plus tard, le Pont du Gard. Nous ne savions pas que l’histoire pourrait être tellement fascinante.
Am dritten Tag steuerte Toni, unser 'unterhaltsamer' Busfahrer, einige kleine Ortschaften an, die uns den typisch provinzalischen Stil vermittelten: Zum Beispiel haben wir Gordes besichtigt, ein Städtchen, das durch seine felsige Lage besticht und die Abtei von Sénanques inmitten der bereits geernteten Lavendelfelder. Ausserdem machten wir uns ein Bild von Roussillon, dem Ort, der vor allem Künstlern durch seine Ockerfelsen bekannt ist.
Für einige war der letzte Tag bestimmt der Höhepunkt der Fahrt in vielerlei Hinsicht.
Auf unserer Fahrt zum Mittelmeer machten wir zunächst Halt in St. Rémy, wo wir einen extrem üppiger provenzalischen Markt kennenlernten, auf allen Straße und Plätzen gabs überhaupt alles, was man sich wünscht: Von der Riesenpaella über Seifen und Gewürze, Stierfleisch und andere Variationen, Lavendel, Keramik, Taschen, die wir gleich mit Mengenrabatt kauften, Oliven, Mandeln, Käse Fisch....etc. Wir besuchten auch noch das ehemalige Kloster St. Paul, das im 19. Jh. als Hospital diente: sein berühmtester Patient war Vincent van Gogh, der viele seiner bekanntesten Bilder malte. Die farbigen Reproduktionen hingen genau da, wo van Gogh seine Motive gefunden hatte.
Denjenigen, die die letzten Tage zu tief ins Glas geschaut hatten, oder die Nächte verquatscht hatten, bot „Les Saintes Maries de la Mer“ eine gelungene Erholung. Am Strand konnte man sich gemütlich der Sonne erfreuen. Einige besonders Mutige trauten sich auch ein kurzes Bad zu nehmen. Auf der anderen Seite bot die Stadt ein kulturelles highlight, das sich besonders die männlichen Vertreter der Fahrt nicht entgehen lassen wollten: Die Arena, in der an dem Tag unseres Ausflugs ein „Nicht-blutiger-Stierkampf“ ausgetragen wurde... Viele berichteten begeistert von einem Event, der „etwas anderen Art“. Und eine Sache hatten alle am Ende des Abends gemeinsam:
Bei so viel Sonne hatten wir allesamt rote Gesichter, lediglich einige wenige hatten es geschafft, den gewünschten Braunton zu erreichen.
Zurück ging es durch Teile der Camargue mit ihren Stieren , den typischen weißen Pferden und den Reisfeldern.
Will man die Erlebnisse der Fahrt in einem Satz zusammenfassen, muss man feststellen, dass selbst ein ganzes Buch nicht ausreichen würde. Denn für jeden Einzelnen werden wahrscheinlich andere Eindrücke zurückbleiben.... 'Des mémoires qui vont rester pour l’éternité...'
Irina Klein und Hanna Höpfner
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