Schüler erleben Krieg und Friedenskonferenz im Planspiel


Schon am Anfang des Schuljahres hatten sich beide Sowi-ZKs der Q2 dazu entschlossen, bei diesem Projekt mitzumachen. Das Projekt besteht aus zwei Teilen. Der erste ist eine humanitäre Aktion, die man durchführen muss: Ein Kurs entschied sich dafür, an der Johannisschule, direkt neben dem Einstein Gymnasium, für eine Stunde mit den Kindern in der OGGS zu spielen. Jede Woche ging eine neue Gruppe mit 6 Schülern los um mit den Kindern zu spielen. Sowohl die Schüler, als auch die Kinder hatten viel Spaß daran. Der andere Kurs verkaufte in der Mittagspause Kuchen, um dadurch Geld einzunehmen, das sie später an „Ärzte ohne Grenzen“ spenden konnten. Sie nahmen ungefähr 100 Euro ein.

Der zweite Teil des Projekts ist ein Planspiel: Bei diesem Planspiel geht es um das fiktive Land Malea. In diesem Land wurde in der Region Lufar Erdöl gefunden. Da das Geld, das durch den Export des Öls eingenommen wurde, nicht der Bevölkerung zugutekam, sondern nur vom korrupten Diktator genutzt wurde, wollte Lufar unabhängig werden. Da Malea dies aber nicht akzeptieren wollte, kam es zu einem Krieg, in den sich dann auch noch das Nachbarland Nongi einmischte. Um diesen Konflikt zu lösen, wurde eine Konferenz der Vereinten Nationen einberufen. Bei dieser Konferenz gab es 7 Parteien. Diese waren Malea, Lufar, Nongi, Bonin (ein Land, das das Öl aus Malea importiert), das Rote Kreuz, Deutschland und die Presse. Zuerst wurde jeder Schüler einer dieser Parteien zugeordnet und dann verfassten die einzelnen Gruppen ein Anfangsstatement. Dieses wurde anschließend in der Anfangskonferenz vorgetragen. Danach ging es in die erste Verhandlungsphase. Hierbei konnten sich die Länder gegenseitig Nachrichten schreiben und Treffen vereinbaren. Jede Gruppe durfte sich jedoch nur zwei Mal pro Runde mit einer anderen Gruppe treffen. Die Presse konnte zu verschieden Treffen dazukommen und dort auch Fragen stellen. Aus ihren Informationen konnte sie dann einen Artikel schreiben, der in eine WhatsApp Gruppe geschickt wurde.
Als die erste Runde vorbei war, gab es eine Zwischenkonferenz mit allen Gruppen. Hierbei wurden die Ergebnisse der ersten Runde geteilt und es gab eine kurze Diskussion mit allen Beteiligten. Als die Zwischenkonferenz zu Ende war, kam eine zweite Runde zum Verhandeln. Vorher wurden noch ein paar neue Informationen zu verschiedenen Ereignissen in den Ländern mitgeteilt. Am Ende gab es eine Abschlusskonferenz, in der wieder die Ergebnisse der Runde besprochen wurden.
Die meisten Schüler hatten sehr viel Spaß an diesem Planspiel und würden es definitiv weiterempfehlen. Vor allem, weil man dabei merkt, wie schwer es eigentlich ist, bei einem solchen Konflikt zu einer Lösung zu kommen.


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