Einstein erblüht

Im Rahmen des Kunstunterrichtes der JGST 12 des Einstein-Gymnasiums Rheda beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Land Art“, bei der vornehmlich mit Natur als Material für Kunst gearbeitet wird.
Bei den drei Schülern Pascal Marquardt, Jana Grett und Theresa Dillhage entstand die Idee, das Gesicht des Namenspatrons der Schule, Albert Einstein, mit Blumen als Grundlage zu gestalten.
Zunächst wollten die drei Erschaffer des blühenden Einsteins lediglich ihre Arbeit ausführen, doch auf Grund der Begeisterung der Schuldirektorin Antje Solty für das Projekt wurde dieses zu einer größeren Aktion ausgeweitet. Die Schüler begannen mit Unterstützung ihres Kunstlehrers Walter Ertmer mehrere Quadratmeter große Rasenfläche, auf der das Gesicht erblühen soll, mit Sand einzugrenzen und anschließend mit dem Spaten den Gesichtsumriss auszustechen. Auf Grund von Mangel an passenden Blumen und Blumenerde wurden zunächst nur der Gesichtsumriss und die Zunge bepflanzt und Einstein musste einen Woche lang ohne Haare und Augen auskommen. Dieses stieß bei manchen Schülern auf Verwunderung, da man das zu jener Zeit zukünftige Ergebnis nur mit Mühe erkennen konnte. Schließlich wurden auch die Augen und Haare gepflanzt und man kann den Namensgenossen der Schule in voller Blumenpracht begutachten. Sogar ein Stein, den die Schülerinnen und Schüler bei der Pflanzaktion ausgruben, prägt mit der Aufschrift „Einstein“ die Frisur des Albert Einstein. Nun blühen auf dem Rasen hinter dem Oberstufenschulhof von Mai bis Oktober verschiedenfarbige Blumen, die das prägnante Einsteingesicht mit der herausgestreckten Zunge gut wiedererkennbar darstellen.
Autor: Walter Ertmer
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