Fahrt nach Le Chambon-Feugerolles
Am Dienstag, dem 03.04.2007, waren wir alle pünktlich um 5 Uhr am Bus, der uns vor dem Herzebrocker Rathaus erwartete. Endlich konnte es losgehen!
Ich war ziemlich aufgeregt. Da ich ja erst seit gut einem halben Jahr Französisch lerne, machte ich mir so meine Gedanken: Würde ich mich verständigen können?
Weil wir nur 15 Jugendliche und 3 Betreuerinnen waren und einen großen Bus hatten, konnten wir es uns so richtig bequem machen. Das war auch nötig, da die Busfahrt 12 Stunden dauerte.
Müde und geschafft kamen wir gegen 18.00 Uhr in Le Chambon-Feugerolles /St. Etienne an. Nachdem wir offiziell begrüßt worden waren, ging es in die Familien.
Mit meiner Familie hatte ich großes Glück allerdings merkte ich sehr schnell, dass ich mit meinen Französischkenntnissen noch nicht sehr weit kam. Nur gut, dass zur deutschen Standardausbildung auch die englische Sprache gehört. Das hat die Probleme mit der Verständigung dann erträglich gemacht.
Das Programm für die Tage war vielfältig, aber meist kultureller Natur. Am ersten Tag besichtigten wir vormittags eine Süßigkeitenfabrik und konnten uns die traditionelle Bonbonherstellung live ansehen. Nachmittags fuhren wir zum Shoppen und zum Bowlen.
Am Donnerstag und Freitag mussten wir unsere musikalischen Fähigkeiten in der école intercommunale des arts unter Beweis stellen und schließlich vor den Gastfamilien vortragen (das war nicht mein Ding!!!). Danach ging es Pizza essen (das war viel besser!!!!).
Das Osterwochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Ostern ist in Frankreich nicht viel anders als in Deutschland. Das heißt man sucht (Schoko-)Eier isst dann ein wenig davon und das wars dann auch schon im Großen und Ganzen.
Am Dienstag besuchten wir das Kinomuseum in Lyon und konnten danach Schlittschuhlaufen. Am letzten Tag, dem Mittwoch, begaben wir uns 10m unter die Erde – in ein Bergbaumuseum. Da das beste meist zum Schluss kommt, fuhren wir am Nachmittag in einen Baumkletterpark. Für mich war das das Highlight des Programms. Am Abend hatte die Gemeinde noch eine Abschluss-“party“ organisiert.
Am Donnerstagmorgen war es dann so weit. Es ging wFrankreichfahrt 2007ieder nach Hause. Uns allen hat die Fahrt gut gefallen, und wir hatten viel Spaß.
Selbst wenn man als Sprachanfänger manchmal mehr französisch sprechen musste als einem lieb war, sind die 10 Tage echt „chouette“ gewesen.
Benedikt Tietz (9)
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