Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück

Drogenprävention am Einstein-Gymnasium

Die Zahl der Drogenmißbräuche unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland nimmt erschreckende Ausmaße an. Vergleicht man die Zahlen der Krankenhausaufenthalte von Kindern im Altern von 10-14 aus den Jahren 2000 und 2008, so ist eine Zunahme von 106% zu verzeichnen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Unter anderem aus diesem Grund veranstaltet das Einstein-Gymnasium schon in den 7ten Klassen jährlich eine Projekteinheit zum Thema Drogenprävention unter der Leitung von Frau Meier und Herrn Milde. Das Projekt findet im Biologieunterricht im Umfang von insgesamt 6 Stunden statt und endet mit einem Ausflug zur LWL Klinik Gütersloh. Neben Aufklärung und Prävention unter Leitung von Frau Stender findet in der Klinik eine Führung durch die Räumlichkeiten sowie ein Gespräch mit Betroffenen statt, die sich hier zur Suchttherapie aufhalten. Besonders dieser persönliche Kontakt hat unter den Schülerinnen und Schülern der diesjährigen 7ten Klassen zu regem Interesse geführt.
Alternativer Text

Im Gespräch mit den Patienten der Klinik erfuhren die Kinder, dass fast alle Patienten im Alter der Kinder das erste Mal Kontakt zu Drogen gehabt haben. Dies bestätigte auch Frau Stender im Gespräch mit den Kindern: Setzt sich der Trend der letzten Jahre fort, so wird sie in der Zukunft mindestens zwei Kinder aus jeder Klasse als Patienten in der Klinik wieder antreffen.
Drogenprävention kann also nicht früh genug anfangen. Das rege Interesse der Schülerinnen und Schüler bestätigt diese These. Daher wird sich das Einstein-Gymnasium auch weiterhin bemühen, Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren.
Text: Tobias Milde

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